Ziele des Datenschutzes

Das wesentliche Ziel des Datenschutzes ist die Wahrung der Rechte des Einzelnen auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.

Dazu gehört das Recht auf

  • Individualsphäre (Selbstbstimmungsrecht, Recht auf informationelle Selbstbestimmung),
  • Privatsphäre (häuslicher Bereich, Privatleben, z.B. Schutz vor unverlangter Werbung) und  
  • Intimsphäre (Innere Gedanken und Gefühle).

Das "Recht auf informationelle Selbstbestimmung" ist das Recht des Einzelnen, selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. Er kann beispielsweise Informationen über sich im Internet verbreiten; jedoch auch dagegen vorgehen, wenn dies gegen seinen Willen geschieht.

Entsprechend hat der Gesetzgeber Bestimmungen in verschiedenen Gesetzen aufgenommen, wie mit personenbezogenen Daten umzugehen ist. So wird im Telekommunikationsgesetz (TKG), Telemediengesetz (TMG) oder in den Sozialgesetzbüchern (SGB) der Datenschutz thematisiert. Wo die Bestimmungen dieser Gesetze nicht greifen oder ausreichend formuliert sind, dient darüberhinaus als Auffanggesetz das Bundesdatenschutzgesetz (resp. Landesdatenschutzgesetz).

Das Bundesdatenschutzgesetz erfasst ausschließlich "personenbezogene" Daten, d.h. Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person.


BDSG · DIN/ISO IEC 27001ff · DIN/EN/ISO 9000ff · DIN 69900ff